Ein Unternehmen der Erdgas Südwest

Pressemitteilung vom 06.10.2016 (Schwäbische) - Gasleitung wird unter der Donau verlegt

Netze Südwest schließt Altheim, Binzwangen und Langenenslingen ans Gasnetz an

Unbenannt_1.jpg

„Wir haben ja versprochen, zeitnah zu bauen“, sagte Felix Rolli, Geschäftsführer der Netze Südwest, bei der Baustellenbesichtigung. „Ich denke, da sind wir jetzt ganz gut dabei.“ Martin Rude und Jürgen Köhler, den Bürgermeistern von Altheim und Ertingen, sowie Vertretern der Gemeinde Langenenslingen und des Landratsamtes zeigte er den Eintritts- und Austrittspunkt der neuen Gasleitung. Bauleiter Rudolf Saumweber vom Bad Saulgauer Ingenieurbüro Hiller erklärte indes die technischen Details.

 

Damit für die Gasleitung kein Graben ausgehoben werden muss, wird eine sogenannte horizontale Spülbohrung vorgenommen. Eine rund 100 Tonnen schwere Anlage bohrt dabei den Leitungskanal direkt in den Boden. „Das ist ein aufwendiges, aber auch landschaftsschonendes Verfahren“, sagte Saumweber.

 

Über ein sogenanntes Casing-Rohr, das den Boden stabilisiert und Verkeilungen verhindert, dringen Bohrkopf und Gestänge in die Erde ein. Gebohrt wird von Waldhausen aus bis in 30 Meter Tiefe. In Binzwangen, auf der anderen Seite der Donau tritt der Bohrkopf schließlich wieder aus. Die Luftlinie zwischen beiden Punkten ist 330 Meter lang.

 

Ist die „Pilotbohrung“ abgeschlossen, wandert die Bohranlage auf die Binzwanger Seite der Donau. Dort werden mit Hilfe des Bohrkopfes ein 400 Meter langes Stahlrohr und zwei Kunststoff-Gasrohre eingezogen. Stattfinden soll letzteres bereits am Dienstag oder Mittwoch nächste Woche, erklärt der Bauleiter.

 

Neue Leitung anschließen

Doch nicht nur die Bohranlage ist Bestandteil der Baustelle. Gebraucht werden auch ein 30 Tonnen schwerer Bagger für Hebearbeiten, ein Behälter, in dem das Material der Bohrung zwischengelagert wird, ein Recycling-Container und eine Hochdruckpumpe. „Am Freitag oder Samstag ist aber von der Baustelle nichts mehr zu sehen“, kündigt Saumweber an. Die neue Leitung muss dann lediglich noch mit den bestehenden Leitungen auf beiden Seiten verbunden werden.

 

Andreas Schneider, Bürgermeister von Langenenslingen, und der damalige Altheimer Bürgermeister Norbert Wäscher hatten die Konzessionsverträge Anfang des Jahres unterschrieben. In Binzwangen besteht eine gültige Konzession bereits seit 2005. Weil mit den Gasleitungen auch Leerrohre für Glasfaserkabel verlegt werden, bekommt der Ort nun auch eine Breitband-Internetverbindung. Das Gewerbegebiet war hingegen bereits ans Breitbandnetz angeschlossen, wie Bürgermeister Köhler erklärte.

 

Die Verlegungsarbeiten sollen in den betroffenen Ortsteilen der drei Gemeinden noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Ledigleich der Ausbau in Andelfingen und Wilflingen erfolgt 2017, so der Netze-Südwest-Geschäftsführer Felix Rolli. 119 Verträge für Hausanschlüsse liegen bereits auf dem Tisch.

 

Altheim/Binzwangen/sz Die Netze-Gesellschaft Südwest will in Oberschwaben das Gasversorgungsnetz ausbauen. Davon betroffen sind auch die Gemeinden Altheim, Ertingen und Langenenslingen. Anfang des Jahres – im Januar und Februar – wurden die Konzessionsverträge unterschrieben. Im Juni haben die Arbeiten begonnen. Nun steht die Untergrabung der Donau zwischen Waldhausen und Binzwangen auf dem Programm. (Foto: SZ- Kerstin Schellhorn)

Pressemitteilung vom 29.09.2016 (Schwäbische) - Gasnetzbetreiber fragt in Ortsteilen das Interesse ab

Gemeinde Schemmerhofen und Tochter der Erdgas Südwest schließen Konzessionsvertrag

Unbenannt.jpg

Der Schemmerhofer Bürgermeister Mario Glaser (links) und der Geschäftsführer der Netze-Gesellschaft Südwest, Felix Rolli, unterzeichnen den Gaskonzessionsvertrag für die Ortsteile Alberweiler, Altheim, Aßmannshardt und Schemmerberg . (Foto: SZ- Markus Dreher)

Schemmerhofen mad Alberweiler, Altheim, Aßmannshardt und Schemmerberg sollen vom kommenden Jahr an schrittweise ans Gasnetz angeschlossen werden. Nach der Unterzeichnung des Gaskonzessionsvertrags zwischen der Gemeinde und der Netztochter der Erdgas Südwest wird diese in den nächsten Wochen beginnen, unverbindlich das Interesse der Bürger und Betriebe abzufragen.

Bereits dieses Jahr soll der bedarfsgerechte Ausbau des Gasnetzes in den vier bisher nicht angeschlossenen Ortsteilen geplant werden. Das sagte Felix Rolli, Geschäftsführer der Netze-Gesellschaft Südwest, nachdem er und der Schemmerhofer Bürgermeister Mario Glaser ihre Unterschriften unter die Vereinbarung gesetzt hatten. Im nächsten Jahr sollen dann die Bauarbeiten beginnen. Wann genau welche Straße beim Verlegen von Leitungen und Hausanschlüssen drankommt, steht nach den Worten von Rolli noch nicht fest.

Ausbau orientiert sich am Bedarf

Denn zuerst muss geplant werden und der erste Schritt ist, das Interesse abzufragen. „Im Idealfall bauen wird dort zuerst aus, wo das Interesse am größten ist“, sagte Rolli. Der Ausbau ist Teil eines größeren Projekts im Raum Oberstadion/Attenweiler/Schemmerhofer Ortsteile. Aber wenn es gut läuft, könnten noch 2017 die ersten Häuser mit Gas beliefert werden. In neu erschlossenen Gebieten bietet die Netze Südwest in den ersten zwei Jahren Pauschalen für den Hausanschluss an, unabhängig von der Entfernung vom Gehweg bis zum Heizungskeller. Hilfreich sei für die Planer, auch zu wissen, wo gar kein Interesse bestehe oder Eigentümer vielleicht erst mittelfristig ihre Heizung austauschen wollen.

Bürgermeister Glaser äußerte sich sehr zufrieden über die jetzt besiegelte Vereinbarung. Schemmerhofen und Ingerkingen sind bereits mit Erdgasleitungen erschlossen. Wenn jetzt die vier übrigen Ortsteile ebenfalls die Möglichkeit von Anschlüssen bekommen, „kommt das einem Großteil der Gemeinde zugute“, sagte er. Er sei froh über diesen Partner, denn da „sind wir sicher, dass den Worten Taten folgen“, sagte der Rathauschef. Nach Rollis Angaben hat der Netzbetreiber mit Sitz in Karlsruhe seinen Investitionsetat für den Netzausbau massiv erhöht und spart das flache Land nicht aus; die Hälfte des namhaften zweistelligen Millionenbetrags werde in Oberschwaben investiert.

Aus Sicht der Gemeinde besteht der Gewinn nicht allein darin, dass die Bürger eine zusätzliche Wahlmöglichkeit beim Heizen bekommen. „Wir wollen beim Breitbandausbau Synergien heben. Gerade in Richtung Altheim/Schemmerberg gibt es noch weiße Flecken.“ Die Netze Südwest bietet an, Leerrohre für Glasfaserleitungen mitzuverlegen, wo die Erde für die Gasrohre ohnehin aufgegraben wird. Dies gilt auch für Bürger: Bei neuen Hausanschlüssen kann auf Wunsch ein Leerrohr für einen späteren Anschluss nach dem superschnellen Standard Glasfaser bis ins Haus mitverlegt werden; die Kosten trägt der Eigentümer.

 

Vertrag läuft 20 Jahre

Mit dem Konzessionsvertrag räumt die Gemeinde der Netztochter des Energieversorgers das Recht ein, öffentliche Straßen und Plätze zum Bau und Betrieb Netzes zu nutzen. Das Unternehmen zahlt der Gemeinde dafür eine Konzessionsabgabe auf das dort abgegeben Erdgas. Der Vertrag läuft über 20 Jahre.

Im Amtsblatt der Gemeinde Schemmerhofen wird ein Coupon zur Interessenabfrage veröffentlicht. Bürger und Betriebe können sich auch im Internet informieren und ihr Interesse bekunden unter www.netze-suedewest.de

 

Pressemitteilung vom 29.09.2016 (Schwäbische) - Grundsheim schließt Gas-Konzessionsvertrag

Ab Mitte 2017 können die erste Häuser angeschlossen werden

Rolli_Handgraetinger.jpg

Felix Rolli Geschäftsführer der Netze Südwest (l.) und Grundsheims Bürgermeister Uwe Handgrätinger unterschreiben den Vertrag. (Foto: Sz-eis)

Nachdem die Nachbargemeinden Oberstadion und Unterstadion bereits Anfang des Jahres einen sogenannten Gas-Konzessionsvertrag mit der Netze Südwest abgeschlossen haben, hat nun auch Grundsheim einem entsprechenden Vertrag zugestimmt.

Der Konzessionsvertrag, den Bürgermeister Uwe Handgrätinger mit Felix Rolli, Geschäftsführer der Netze Südwest am Mittwoch geschlossn haben, für die Gemeinde Grundsheim ein erster Schritt in Richtung Erdgasversorgung. Ein Konzessionswettbewerb regelt die Nutzung öffentlicher Verkehrswege für die Verlegung und den Betrieb von Leitungen. Damit verpflichtet sich der Energieversorger, Gasleitung in den Ort zu bringen. Die Erschließung Grundsheims fügt sich dabei in ein überregionales Netz ein. "Es hat sich bautechnisch einfach angeboten, auch Grundsheim zu erschließen", erklärt Felix Rolli.

Im zweiten Schritt werden Erdgas Südwest eine Bedarfsabfrage bei den Haushalten im Ort starten. Hier kännen die Bürger ganz unverbindlich mitteilen, ob sie kurzfristig- oder mittelfristig Interesse an einem Gasanschluss haben. "Wir haben 70 bis 80 Haushalte im Ort, etwa ein Drittel sind bereits über die örtliche Biogasanlage versorgt", räumt Handgrätinger öffen ein, so sei vorerst nicht mit unzähligen Interessenten zurechnen. Für die Gemeinde sei die Möglichkeit der Versorgung aber durchaus intressant, schließlich werden Rathaus noch mit Öl, das Feuerwehrhaus mit Strom beheizt. Sie sei eine Umstellung also sinnvoll.

Wenn Die Netze Südwest im kommenden Jahr damit beginnt, die Gasleitungen in der Region zu verlegen, könnten, wo noch nicht geschehen, auch Leerrohre mitverlegt werden, erklärt der Geschäftsführer. Es würden Synergieeffekte genutzt, von denen Gemeinde und Unternehmen profitieren.

Ein Hausanschluss werde in der ersten Phase pauschal rund 2500 Euro kosten. "Dieser kann auch vorerst ohne Zähler veröegt werden, wenn erst später auf Erdgas umgestellt werden soll", so Rolli. Wollte ein entsprechender Haushalt zusätzlich direkt einen Glasfaseranschluss, kömen nochmal rund 300 Euro dazu.

 

Pressemitteilung vom 19.04.2016 - Attenweiler erhält Anschluss an Gasnetz

Konzessionsvertrag ist unterzeichnet – Bedarfsumfrage startet diese Woche

Bild_Attenweiler.jpg

Jetzt ist es fix: Attenweiler wird ans Gasnetz angeschlossen.

Bereits diese Woche wird damit begonnen, unverbindlich den Bedarf abzufragen.

Bürgermeisterin Monika Brobeil und Felix Rolli, der Geschäftsführer der Netze-Gesellschaft Südwest, haben jetzt den Gaskonzessionsvertrag unterzeichnet. Die Gemeinde räumt der Netztochter des Gasversorgers Erdgas Südwest damit das Recht ein, öffentliche Straßen, Wege und Plätze zum Bau und Betrieb eines Gasversorgungsnetzes zu nutzen. Das Unternehmen entrichtet dafür an die Gemeinde eine Konzessionsabgabe auf das dort abgegebene Erdgas. Der Vertrag läuft über 20 Jahre.

In Brobeils Augen ist das ein wichtiges Stück Infrastruktur und ein Gewinn für die Gemeinde: „So haben die Bürger die ganze Auswahl an Energieversorgungsmöglichkeiten“, sagte sie. Die Gemeinde bemühe sich schon länger um diese Möglichkeit – bis vor Kurzem selbst bei Neubaugebieten vergebens. Sie äußerte sich erfreut, dass es jetzt klappt.

Bauarbeiten beginnen bald Bereits in den nächsten Wochen beginnen die Planungen für die überörtlichen Zuleitung zur Gemeinde, teilt die Netze-Gesellschaft Südwest mit. Von 2017 an werde mit den Bauarbeiten innerorts begonnen. Gleichzeitig mit den Gasrohren können Leerrohre für einen späteren Breitband- oder Glasfaserausbau verlegt werden.

„Bereits dieses Jahr soll mithilfe der Gemeindeverwaltung, der Bürger und Gewerbebetrieben der bedarfsgerechte Ausbau geplant werden“, kündigte Netze-Südwest-Geschäftsführer Rolli an. „Noch im April wird es eine unverbindliche Abfrage des grundsätzlichen Interesses an einem Gasanschluss geben.“ Im nächsten Mitteilungsblatt gibt’s einen Fragebogen dazu. Dieser wird unter www.attenweiler.de auch ins Internet eingestellt.

Der Versorger macht darauf aufmerksam, dass sich mit Gas die Vorgaben des Erneuerbare-Energien- Wärmegesetzes erfüllen lassen. Dieses schreibt vor, dass beim Austausch von Heizungen 15 Prozent des Wärmebedarfs aus regenerativen Energien gedeckt werden müssen. Dies lasse sich mit einem Bioerdgasanteil und einem Sanierungsfahrplan erreichen. Staatliche Förderung ist möglich Für Betriebe biete der Erdgasanschluss die Möglichkeit, mithilfe eines Blockheizkraftwerks Strom und Wärme dezentral zu erzeugen, so das Unternehmen. Derartige Kraft-Wärme- Kopplung werde staatlich gefördert, für den Einsatz von Bioerdgas gibt’s Zuschüsse obendrauf. Das soeben novellierte Marktanreizprogramm stelle weitere staatliche Fördergelder bereit.

Die Netze-Gesellschaft Südwest mbH ist eine hundertprozentige Tochter des regionalen Energiedienstleisters Erdgas Südwest GmbH. Sie betreibt ein Leitungsnetz in 95 Kommunen in Nordbaden, Oberschwaben und auf der Schwäbischen Alb. Mehr als 69 000 Netzkunden werden nach Unternehmensangaben mit Gas versorgt.

Pressemitteilung vom 26.02.2016 - Erdgas kommt nach Altheim

Bürgermeister unterzeichnet Konzessionsvertrag mit Netze Südwest

Bild_Altheim.jpg

Erst kürzlich war Felix Rolli (links), Geschäftsführer der Netze Südwest, zu Gast in Langenenslingen. Nun unterschreibt er mit Altheims Bürgermeister Norbert Wäscher den Gaskonzessionsvertrag.

Der Energieversorger Netze Südwest hat Großes vor in der Region Riedlingen: von der Stadt an der Donau bis nach Sigmaringen will man ein Gasleitungsnetz errichten. Damit das möglich werden kann, ist Geschäftsführer Felix Rolli derzeit mit den Gemeinden entlang der angedachten Trasse im Gespräch, um Konzessionsverträge abzuschließen. Kürzlich unterzeichnete Langenenslingens Bürgermeister Andreas Schneider (die SZ berichtete). Nun hat auch Norbert Wäscher, Bürgermeister in Altheim den Kugelschreiber in die Hand genommen und damit das Erdgas in den Ort gebracht.

Die Gemeinde soll über eine Hochdruckleitung von Ertingen nach Altheim an das Gasversorgungsnetz der Netze Südwest angeschlossen werden. Voraussichtlich schon 2016 sollen auch die ersten Bauarbeiten innerorts beginnen. Wo genau, kann Geschäftsführer Rolli derzeit noch nicht sagen. Denn die Verhandlungen mit den Landwirten, unter deren Flächen die Trasse verlaufen soll, dauern noch an. Geplant wird der bedarfsgerechte Ausbau im Ort aber auf jeden Fall. „Noch im Februar wird es eine unverbindliche Abfrage des grundsätzlichen Interesses an einem Gasanschluss geben“, erklärt Rolli.

„Aufwertung des Standorts“

Der Konzessionsvertrag mit der Gemeinde Altheim erlaubt Netze Südwest alle öffentlichen Verkehrsflächen – also alle Straßen, Wege und Plätze – zur Verlegung und zum Betrieb des Gasversorgungsnetzes zu nutzen. Im Gegenzug entrichtet das Unternehmen eine Konzessionsabgabe auf das in der Gemeinde abgegebene Erdgas. Mit dem Gasversorgungsnetz entsteht eine Alternative zu den bisherigen Heizmöglichkeiten. „Das Gasleitungsnetz bedeutet eine infrastrukturelle Verbesserung in unserer Gemeinde und somit eine Aufwertung des Standorts“, erläutert Bürgermeister Wäscher.

Wann die Tiefbauarbeiten beginnen, steht zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht fest. Allerdings: „Die Rohre und die Gasdruckregelstationen, die an den Ortseingängen aufgestellt werden, sind bestellt“, sagt der Geschäftsführer. Doch nicht nur Gasleitungen werden verlegt. Es gibt auch die Möglichkeit, Leerrohre für einen späteren Breitbandausbau mit Glasfaserkabeln mit zu verlegen. „Dazu stehen jetzt Koordinierungsgespräche an.“

Noch vor wenigen Jahren galten Erdgasleitungen im ländlichen Raum als nicht wirtschaftlich, wie Rolli erklärt. Rentiert habe sich das erst ab einer Absatzmenge im Megawatt-Bereich, wie sie von großen industriellen Betrieben benötigt wird. Eine Gasbrennwertheizung in einem Privathaushalt hat hingegen eine Leistung zwischen sieben und acht Kilowatt.

„Inzwischen gibt es andere Kriterien, wie etwa die Anzahl der Haushalte“, so der Geschäftsführer weiter. Vor zwei Jahren sei deshalb eine Investitionsinitiative für den Raum Oberschwaben gestartet worden. „Angesichts der neuen politischen Regularien haben wir geschaut, wo Chancen und wo Risiken sind.“

Auch das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz in Baden-Württemberg (EEWärmeG) schafft Anreize für eine Erweiterung des Erdgasnetzes. Das Gesetz schreibt vor, dass 15 Prozent des Wärmebedarfs aus regenerativen Energien gedeckt werden muss. Um das zu erfüllen, können Gasbrennwertheizungen beispielsweise mit Nahwärmenetzen, die mit Biogas betrieben werden, oder mit Solarthermie kombiniert werden

 

Pressemitteilung vom 23.01.2016 - Im Jahr 2018 kommt das Gas

Auch kleinere Gemeinden werden künftig mit Gas versorgt. In Unter- und Oberstadion soll es zur Heizperiode 2017/18 so weit sein. Gestern wurde der entsprechende Gas-Konzessionsvertrag unterzeichnet.

Ober_und_Unterstadion.jpg

Dieses Jahr wird geplant und nächstes Jahr werden die Leitungen verlegt, dann können die Bürger aus Unterstadion und Oberstadion ihre Gebäude mit Gas beheizen und haben damit eine weitere Energie-Alternative. Gestern wurden dafür die Weichen gestellt mit der Unterzeichnung des Gas-Konzessionsvertrags durch den Geschäftsführer der Firma Netze Südwest, Dr. Felix Rolli, einer Tochter der Erdgas-Südwest, sowie den Bürgermeistern Uwe Handgrätinger aus Unterstadion und seinem Oberstadioner Amtskollegen Klaus Schwenning.

Seit rund einem Jahr gab es bereits Kontakte und Gespräche zwischen den Vertragspartnern. Und wie Rolli gestern betonte, liegen die Vorteile für beide Seiten auf der Hand. Der Vertrag erlaubt der Firma Netze Südwest, die Leitungen in öffentlichen Flächen wie Straßen, Wegen und Plätzen zu verlegen und damit den Betrieb des Versorgungsnetzes zu ermöglichen. Gleichzeitig haben die Kommunen die Möglichkeit, in dem Graben auch Leerrohre für das Breitbandkabel mit zu verlegen. Entsprechend der verkauften Gasmengen erhalten die Gemeinden dann eine so genannte Konzessionsabgabe als feste Einnahmequelle. Wurden bisher hauptsächlich Städte und größere Gemeinden auf diese Weise versorgt, weil bei einer dichten Bebauung die Gasleitungen wirtschaftlicher sind, so gehen die Unternehmen nun auch in die ländlichen Bereiche mit ihren Angeboten.

Handgrätinger und Schwenning bewerten die Alternative Gas als weiteren Mosaikstein für die Verbesserung der Infrastruktur in ihren Gemeinden. Dies umso mehr, nachdem nördlich von Unterstadion eine Hauptleitung von Rißtissen bis nach Munderkingen verläuft und vor rund 20 Jahren neben der Landstraße nach Rottenacker eine Übergabestation gebaut worden war. Dort wird die neue Überlandleitung nach Unterstadion und Oberstadion angedockt. Sie soll weiter führen nach Attenweiler und Schemmerhofen im Kreis Biberach, wenn dort Interesse besteht.

In den ersten Bauabschnitt für den Leitungsbau im Bereich "Winkel" investiert die Firma Netze Südwest zunächst rund 1,5 Millionen Euro. Für jeden Anschluss von Gebäuden ist mit Kosten von etwa 2500 Euro zu rechnen. "Ein Hauseigentümer kann zunächst auch nur den Anschluss verlegen lassen, ohne dass er zur Gasabnahme verpflichtet ist", erklärte Rolli. Dies kann später vollzogen werden, wenn zum Beispiel eine neue Heizanlage installiert wird. Zunächst wollen nun Handgrätinger und Schwenning in ihren Gemeinden das Interesse an einem Gasanschluss erkunden, wobei auch die Gewerbebetriebe befragt werden. Der Rücklauf liegt dann den konkreten Planungen zugrunde. Ziel sei es, auch die Teilorte von Oberstadion mit Gas zu versorgen. Wenn alles nach Plan läuft, wird zunächst die Überlandleitung gebaut, und von 2017 an folgen die Leitungen innerorts. Zur Heizperiode 2017/18 sind dann die Anschlüsse möglich.

Pressemitteilung 22.01.2016 - Startschuss für Erdgas in Langenenslingen

Gemeinde und Netze Südwest unterzeichnen den Konzessionsvertrag

Bild_Langenenslingen.jpg

Die Gemeinde Langenenslingen wird ans Erdgasnetz angeschlossen. Bürgermeister Andreas Schneider und Dr. Felix Rolli von Netze Südwest haben Konzessionsvertrag unterschrieben und besiegeln damit die Partnerschaft zwischen der Gemeinde und dem Gasversorger.

"Mit dem Ausbau eines Gasleistungsnetzes wird eine weitere infrastrukturelle Verbesserung und Aufwertung unserer Kommune in den nächsten Jahren erreicht", sagte Langenenslingens Bürgermeister. Bereits unter seinem Vorgänger Werner Gebele hatte sich der Gemeinderat mit dem verfahren auseinander gesetzt. Mit der Unterschrift unter den Vertrag wurde die Partnerschaft nun besiegelt. Netze Südwest kann zukünftig alle öffentlichen Verkehrsflächen - also alle Straße, Wege und Plätze - zur Verlegung und zum Betrieb des Gasversorgungsnetzes nutzen. Im Gegenzug entrichtet das Unternehmen an die Gemeinden eine Konzessionsabgabe auf das in der Gemeinde abgegebene Gas und sorgt somit für Einnahmen im kommunalen Haushalt.

Von Riedlingen nach Sigmaringen

Die Gemeinde Langenenslingen ist Gemeinsam mit der Gemeinde Altheim das Verfahren angegangen. Die Netze Südwest will einen Ringschluss von Riedlingen nach Sigmaringen auf den Weg bringen. Von Ertingen soll eine Leitung zunächst nach Altheim, dann weiter nach Langenenslingen gebaut werden. Dabei wird die Gemeinde Leerrohre für die Breitbandversorgung mitverlegen, um die Straße nur einmal aufzureißen. "Bereits dieses Jahr soll mit Hilfe der Gemeindeverwaltung, der Bürger und Gewerbebetrieben der bedarfsgerechte Ausbau geplant werden. Noch im Januar wird es eine unverbindliche Abfrage des Interesses an einem Gasanschluss geben", erklärt Dr. Felix Rolli. Abgefragt werde das grundsätzliche Interesse an einem Anschluss - jetzt oder auch erst in ein paar Jahren. Denn in vielen Haushalten stehen in den kommenden Jahren der Austausch der Heizung an, so Rolli. Wer möchte, kann sich den Anschluss bis ins Haus legen lassen, zahlt einmalig den Anschluss und kann sich später entscheiden. Im Frühjahr soll dann das Material ausgeschrieben werden. "Und wenn es super läuft, könnte man im Spätherbst den Bagger sehen" sagt der Geschäftsführer der Netze Südwest. Bei den Erdarbeiten soll die neue Ortsdurchfahrt geschont werden. Die Trasse ist in den Parallelstraßen vorgesehen.   

Störungsnummer

Sie möchten eine Störung melden?

Nordbaden und Bodensee (0,06 €/Anruf)

0180 205 62 29

Oberschwaben und Schwäbische Alb

0800 082 45 05
Zaehlerstand.jpg
Zählerstand mitteilen
Jetzt einfach und bequem online Ihren Zählerstand übermitteln.